Der chinesische Automobilhersteller Build Your Dreams (BYD) ist äußerst erfolgreich: Im Jahr 2023 hat das Unternehmen erstmals weltweit mehr als drei Millionen Fahrzeuge ausgeliefert und im letzten Quartal des vergangenen Jahres sogar erstmals Tesla in Bezug auf vollelektrische Fahrzeuge übertroffen. Das Manager Magazin hat nun analysiert, was den Erfolg von BYD ausmacht und was die Chinesen anders machen als ihre Konkurrenten - und wohin die Reise führen könnte.
BYD verfolgt im Gegensatz zum großen Konkurrenten Tesla eine zweigleisige Strategie: Neben Elektroautos werden auch Plug-in-Hybride verkauft, wobei das Verhältnis in den letzten Jahren immer ungefähr 50 Prozent betrug. Zuletzt stieg der Anteil der reinen Elektroautos jedoch auf 56 Prozent. Insgesamt hat BYD im Jahr 2023 gut 62 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als im ebenfalls sehr erfolgreichen Jahr 2022. Auch Tesla verzeichnete einen Zuwachs, allerdings nur um 38 Prozent.
Das Manager Magazin führt den Erfolg des chinesischen Autokonzerns auf vier Faktoren zurück:
China befindet sich auf dem besten Weg, der größte Fahrzeuglieferant der Welt zu werden. Die Regierungen westlicher Industrieländer sehen dies zunehmend kritisch. Sowohl in den USA als auch in der EU wird über mögliche Sanktionen oder die Schaffung von Marktvorteilen für eigene Hersteller diskutiert. Doch auch hier scheint BYD bereits einen Schritt weiter zu sein, da kürzlich der Bau der ersten Fabrik innerhalb der EU – konkret in Ungarn – angekündigt wurde.
BYD zeigt eine zunehmend kämpferische Haltung. Laut Manager Magazin hat das Management bereits angekündigt, die "alten Legenden" der Automobilindustrie zerstören zu wollen. Obwohl diese Formulierung konfrontativ klingt, dürfte BYD daran wenig Interesse haben, dass der Handelsstreit mit dem Westen eskaliert und zu einem Handelskrieg führt. Denn BYD hat auch in Europa noch viel vor. Ein eigenes Frachtschiff soll künftig die Fahrzeuge aus China liefern. "Und obwohl sie Transport- und Einfuhrkosten haben, schlagen die chinesischen Fahrzeuge preislich oft ihre heimische Konkurrenz von Volkswagen, BMW, Mercedes und Co.", berichtet das Manager Magazin.
Zusätzlich verbessern sich die chinesischen Fahrzeuge immer mehr, auch in Bezug auf die Software. Der Artikel stellt fest, dass die erwartete dritte Generation der BYD-Fahrzeuge in diesem Jahr noch mehr Technologie bieten wird, wie beispielsweise automatisiertes Fahren. Die deutschen Hersteller, aber auch Tesla, müssen immer mehr darauf achten, dass der Marktstart des fernöstlichen Mitbewerbers BYD nicht zu einem Albtraum wird.
Quelle: eAuto-News , Manager Magazin - "Überflieger aus China: So rollt BYD den Weltmarkt für Elektroautos auf"
BYD verfolgt im Gegensatz zum großen Konkurrenten Tesla eine zweigleisige Strategie: Neben Elektroautos werden auch Plug-in-Hybride verkauft, wobei das Verhältnis in den letzten Jahren immer ungefähr 50 Prozent betrug. Zuletzt stieg der Anteil der reinen Elektroautos jedoch auf 56 Prozent. Insgesamt hat BYD im Jahr 2023 gut 62 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als im ebenfalls sehr erfolgreichen Jahr 2022. Auch Tesla verzeichnete einen Zuwachs, allerdings nur um 38 Prozent.
Vier Erfolgsfaktoren identifiziert
Das Manager Magazin führt den Erfolg des chinesischen Autokonzerns auf vier Faktoren zurück:
- eine breitere Produktpalette mit Fahrzeugen von 9000 bis 100.000 Euro
- eine geringere Abhängigkeit von Zulieferern durch einen hohen Anteil an selbst produzierten Teilen
- eine inzwischen hohe Professionalität im Management, inklusive Know-how durch erfahrene Führungskräfte mit beruflicher Vergangenheit bei etablierten Herstellern
- staatliche Förderungen durch die Volksrepublik China
China befindet sich auf dem besten Weg, der größte Fahrzeuglieferant der Welt zu werden. Die Regierungen westlicher Industrieländer sehen dies zunehmend kritisch. Sowohl in den USA als auch in der EU wird über mögliche Sanktionen oder die Schaffung von Marktvorteilen für eigene Hersteller diskutiert. Doch auch hier scheint BYD bereits einen Schritt weiter zu sein, da kürzlich der Bau der ersten Fabrik innerhalb der EU – konkret in Ungarn – angekündigt wurde.
Droht "Legenden" die "Zerstörung"?
BYD zeigt eine zunehmend kämpferische Haltung. Laut Manager Magazin hat das Management bereits angekündigt, die "alten Legenden" der Automobilindustrie zerstören zu wollen. Obwohl diese Formulierung konfrontativ klingt, dürfte BYD daran wenig Interesse haben, dass der Handelsstreit mit dem Westen eskaliert und zu einem Handelskrieg führt. Denn BYD hat auch in Europa noch viel vor. Ein eigenes Frachtschiff soll künftig die Fahrzeuge aus China liefern. "Und obwohl sie Transport- und Einfuhrkosten haben, schlagen die chinesischen Fahrzeuge preislich oft ihre heimische Konkurrenz von Volkswagen, BMW, Mercedes und Co.", berichtet das Manager Magazin.
Zusätzlich verbessern sich die chinesischen Fahrzeuge immer mehr, auch in Bezug auf die Software. Der Artikel stellt fest, dass die erwartete dritte Generation der BYD-Fahrzeuge in diesem Jahr noch mehr Technologie bieten wird, wie beispielsweise automatisiertes Fahren. Die deutschen Hersteller, aber auch Tesla, müssen immer mehr darauf achten, dass der Marktstart des fernöstlichen Mitbewerbers BYD nicht zu einem Albtraum wird.
Quelle: eAuto-News , Manager Magazin - "Überflieger aus China: So rollt BYD den Weltmarkt für Elektroautos auf"